ENSEMBLE - WOLFGANG BINDER

ENSEMBLE







1956 in Hamburg geboren, absolvierte Wolfgang Binder nach Beendigung seiner Schulzeit eine Ausbildung zum Notarfachangestellten, ein Beruf, den er auch heute noch in einem großen Hamburger Notariat ausübt.

1979 kam Binder zum (Amateur-)Theater, wo er nicht nur für einige Inszenierungen verantwortlich zeichnete, sondern in den letzten 25 Jahren zahlreiche hoch- und niederdeutsche Rollen an verschiedenen Bühnen gespielt hat, so unter anderen in “Besuch der alten Dame” (F. Dürrenmatt), “Geschlossene Gesellschaft“ (J. P. Sartre) oder “Der Sturm” (W. Shakespeare), aber auch in Stücken wie “De schönste Mann vun de Reeperbahn”, “Minsch sien mutt de Minsch” oder “Flitterwochen”. Zur Zeit steht er in Hamburg in den Proben für den unverwüstlichen Schwank “Pension Schöller”. Mit der Rolle des Baron van Swieten in Peter Shaffers “Amadeus” gibt Binder sein Debut bei den “Jesteburger Kammerspielen”.

Seit über zehn Jahren veranstaltet Wolfgang Binder Lesungen mit Werken von Eugen Roth, Ephraim Kishon oder Siegfried Lenz im Großraum Hamburg, zuletzt in Zusammenarbeit mit dem “Studio Schachar”, dem jüdischen Theater in Hamburg.

Zwischen 1975 und 1990 war Binder zeitweise freier Mitarbeiter des satirischen Magazins “MAD”, damals noch unter Chefredakteur Herbert Feuerstein.

In den letzten Jahren hat Wolfgang Binder eine Reihe von Theaterstücken geschrieben, die in verschiedenen europäischen Ländern vertrieben und gespielt werden. So gibt es einige seiner Stücke in niederländischer Sprache, in Schweizerdeutsch und auch in luxemburgischer Mundart. Neben “Reine Nervensache”, das bereits weit über 250 Aufführungen im In- und Ausland erlebt hat, war “Mord um Mord” sein bislang größter Erfolg: Dieses Stück stand zwischen 2004 und 2006 über 60x auf dem Spielplan des “Berliner Kriminaltheater”.

Wolfgang Binder lebt mit seinen Söhnen in Seevetal vor den Toren Hamburgs.